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Terrassenfliesen verlegen

Terrassenfliesen gelten als interessante Alternative zu Terrassenplatten, Holzfliesen, Pflaster oder Terrassendielen. Eine große Vielfalt qualitativ hochwertiger Außenfliesen im mediterranen Design hat insbesondere Ceramica Atlas Concorde im Sortiment. Zu achten ist bei der Auswahl auf Frostsicherheit und eine rutschhemmende Ausführung für den Außenbereich, wobei beim Verlegen von Terrassenfliesen insbesondere die Untergrundvorbereitung und das Abdichten in den Fokus rücken.

Geflieste Terrasse mit Atlas Concorde Terrassenfliesen Geflieste Terrasse mit Atlas Concorde Terrassenfliesen

Berechnung des Materials

Nach der Auswahl des gewünschten Terrassenbelages muss die Anzahl der benötigten Fliesen berechnet werden. Dabei darf keinesfalls zu knapp gerechnet werden, um für den Notfall auch später noch Ersatz vorrätig zu haben.

Als Faustformel gilt: Quadratmeterzahl der zu verfliesenden Fläche + 5 % Verschnitt + 5 % Reserve

Berücksichtigt werden sollte auch die Fugenbreite. Dabei werden Fliesen mit weniger als 20 cm Kantenlänge mit Fugen von 2 mm verlegt, während größere Fliesen Fugen von 3 mm erhalten.

Wichtig: Untergrundvorbereitung

Damit Außenfliesen nicht unter Belastung brechen und die Terrasse saniert werden muss, bedarf es eines korrekten Schichtaufbaus. Bei der Untergrundvorbereitung sollte auf ein Gefälle von 2 % von der Hauswand ab geachtet werden, damit Regenwasser abfließt und nicht auf der Terrasse stehen bleibt.

Der Untergrund muss vor dem Terrassenfliesen verlegen geebnet werden, weshalb Risse, Löcher und Unebenheiten vorab ausgeglichen werden. Erst dann wird der Dichtschlamm in einer Stärke von etwa 2 mm aufgetragen. Je nach Hersteller muss diese Abdichtung dann für 20 bis 24 Stunden trocknen.

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Terrassenfliesen schneiden

Gerade Schnitte in Fliesen lassen sich unkompliziert mit einem Fliesenschneidegerät durchführen. Seitliche Aussparungen werden hingegen vorsichtig von der glasierten Fliesenseite her mit einer Papageienzange "ausgeknabbert". Sofern Löcher in die Fliesen geschnitten werden müssen, hat sich in der Praxis der Steinbohrer bewährt. Mit diesem wird zunächst vorsichtig vorgebohrt, bevor das Loch mit der Papageienzange vergrößert oder ein Fliesenlochgerät eingesetzt wird.

Terrassenfliesen verlegen im Dünnbett

Nach der Untergrundvorbereitung können die Fliesen verlegt werden, wofür sich bei vielen Modellen von Atlas Concorde das wie folgt beschriebene Dünnbettverfahren mit Fließbettmörtel anbietet:

  1. Die erste Fliesenreihe anzeichnen und mit Kreppband abkleben.
  2. Fließbettmörtel oder Fliesenkleber anrühren, wobei auf flexible Materialien zurückgegriffen werden sollte.
  3. Klebemörtel auf der ersten Reihe ausgießen und mit Zahnspachtel verteilen.
  4. Kreppband vor dem Aushärten abziehen, um eine saubere Linie zu gewährleisten.
  5. Fliesen entlang der Linie in den feuchten Mörtel legen, wobei jede einzelne Fliese sanft in das Mörtelbett geschoben wird.
  6. Reihe für Reihe bzw. abschnittsweise die Schritte 3. bis 5. wiederholen. Der Klebemörtel benötigt etwa 20 Minuten zum Antrocknen, sodass bei abschnittsweiser Arbeitsweise Fehler noch korrigiert werden können.

Die so verflieste Terrasse sollte mindestens für 12 bis 24 Stunden trocknen, wobei auch die aktuellen Temperaturen und Witterungsverhältnisse berücksichtigt werden müssen.

Alternativ: Terrassenfliesen lassen sich auch im Buttering-Floating-Verfahren verlegen. Hierbei wird die Rückseite der Fliese sowie gleichzeitig auch der Untergrund mit Mörtel oder Fliesenkleber bestrichen, um Hohlräume unter dem Fliesenbelag zu vermeiden.

Terrassenfliesen im Holz-Look Terrassenfliesen im Holz-Look

Terrassenfliesen verfugen

Besondere Aufmerksamkeit hat die Verfugung von Fliesen im Außenbereich verdient. Selbst die stabilen Fliesenbeläge von Atlas Concorde könnten springen, wenn zuviel Spannung auf die Fugen übertragen wird. Das Verfugen muss daher mit größter Sorgfalt einhergehen.

Nach dem Anmischen des Fugenmörtels wird die Masse auf die Fliesen gegossen und mit dem Gummiwischer in die Fugen eingebracht. In der Regel wird dabei diagonal zum Fugenverlauf gearbeitet, wobei gleichzeitig der überschüssige Fugenmörtel sauber abgezogen wird. Nach einer Trocknungszeit von etwa 15 Minuten wird der restliche Mörtel diagonal mit einem Schwammbrett abgewaschen. Nach diesem Arbeitsschritt noch vorhandener Mörtelschleier kann mit einem weichen Tuch wegpoliert werden.

Ganz wichtig ist nach den Fugenarbeiten das Abdichten der Fuge zur Hauswand, die mit einer Dichtmasse verschlossen wird.

Tipp: Bei der Verwendung von Flexkleber bei der Verlegung von Terrassenfliesen sollte auch flexibler Fugenmörtel verwendet werden. In Außenbereichen empfiehlt sich immer der Einsatz von flexiblen Werkstoffen, die den Witterungsbedingungen besser standhalten.